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IGLU-Studie belegt Abhängigkeit der Schulkarriere vom Elternhaus

2010-04-21 10:11 von Norbert Schneider

Gegenstand der IGLU-Studie aus dem Jahr 2006 war das Leseverständnis von Schülern der vierten Jahrgangsstufe, das international vergleichend getestet wurde. IGLU-E 2006 ist dazu eine nationale Erweiterungsstudie, an der sich alle deutschen Bundesländer beteiligten. IGLU-E 2006 sollte vertiefende Erkenntnisse zu der neuen Schuleingangsphase, zu Ganztagsschulangeboten und der Nutzung der neuen Medien in der Schule und im Fachunterricht „Deutsch“, den soziokulturellen Hintergründen der Schüler und ihrem Leseselbstkonzept sowie zu spezifischen Förderangeboten im Lesen für Jungen erbringen.

 

Eine Darstellung der Studie findet sich bei Wikipedia.

 

Zum Bereich Digitale Medien stellt die Auswertung fest:

 

“Sie (digitale Medien – N.Schneider) gehören zunehmend zum Alltag der Kinder, und zwar sowohl als Unterhaltungsmedium wie auch als Arbeitsmittel und Lernmedium (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2005). Im Verbund mit anderen Medien werden Computer und Internet immer häufiger im Unterricht genutzt. Für den Deutschunterricht bieten sich neben neuen Formen des Lesen- und Schreibenlernens Möglichkeiten zur Förderung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwächen und neue Wege für die Förderung von stärkeren Schülern mit besonderen Sach- und Schreibinteressen. IGLU 2006 untersucht, inwieweit digitale Medien im Deutschunterricht zur Entwicklung von Lese- und Rechtschreibkompetenzen eingesetzt werden.”

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